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10
Jan

White Paper CSR-Richtlinie

CSRChristiane Leonhardt und Dr. Thomas Schmelzer erklären die Auswirkungen der CSR-Richtlinie zur nichtfinanziellen Erklärung auf nichtberichtspflichtige Unternehmen am Beispiel des Bereichs Human Ressources

Mehr dazu in unserem White_Paper_CSR_für_KMU.

04
Jan

SLSplus analysiert

Nachhaltiges Wirtschaften bei Hassia Mineralquellen

Nach dem Motto „Hassia handelt – heute für morgen“ hat das 153-Jahr alte Familienunternehmen alle Betriebsbereiche auf eine große Checkliste gesetzt. Sämtliche Prozesse wurden systematisch überprüft, neue Maßnahmen entwickelt und in der Unternehmensstrategie verankert. Die Bemühungen haben sich ausgezahlt – 2015 bestand Hassia Mineralquellen die erstmalige Zertifizierung von Kriterien für ökologische und soziale Nachhaltigkeit durch das SGS Institut Fresenius. Im nächsten Schritt hat das Unternehmen einen Bericht entwickelt, der erläutert, wie die Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie verankert wurde und die Ziele bis 2020 erläutert. Wir haben bei Sibylle Trautmann, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, nachgefragt.

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01
Nov

Neue Auflagen für KMU von ihren börsennotierten Partnern

Der CSR-Bericht wird Pflicht. Auch für nicht direkt berichtspflichtige Unternehmen wird das Veränderungen nach sich ziehen – beispielsweise neue Auflagen für KMU von ihren börsennotierten Partnern. Ebenso werden börsennotierte Unternehmen bei Ihren Lieferanten und Dienstleistern umfangreicher als bisher auch #nichtfinanzielle Kennzahlen abrufen. Siehe auch hier die Informationen der IHK: http://www.frankfurt-main.ihk.de/csr/csr_und_ihk/index.html

20
Okt

SLSplus informiert zur neuen CSR-Berichterstattung


SLSplus informiert:

Ab dem Geschäftsjahr 2017 wird die nichtfinanzielle Erklärung nach der sogenannten CSR-Richtlinie für große und bedeutende Unternehmen Pflicht. Mit der Berichtspflicht will die EU die nachhaltige Entwicklung in Unternehmen fördern. Verantwortungsbewusstes Handeln in der Wirtschaft soll auf diesem Weg unterstützt werden. Mit dieser Vorgehensweise soll auch mehr Transparenz für die Stakeholder eines Unternehmens geschaffen werden. Kunden, Lieferanten, Politik, Kapitalmarkt und Öffentlichkeit sollen besser zu sozialen und ökologischen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens informiert werden. Schließlich sind dies auch Informationen, die zunehmend von Investoren eingefordert werden, die diese in ihre Bewertung bezüglich der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen einfließen lassen. Continue Reading..

04
Okt

Der Bericht wird Pflicht

Die Bundesregierung 1hat den vom Bundesjustizministerium (BMJV) vorgelegten Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten“ beschlossen. Damit wird die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR)-Richtlinie der Europäischen Union umgesetzt. Das neue Gesetz gilt für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2016 beginnen, und soll für mehr Transparenz und Information gegenüber Stakeholdern wie Investoren, Kunden und Öffentlichkeit sorgen.

http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/csr-richtlinie-unternehmen-bericht-gesellschaftliche-verantwortung/

29
Jul

TREND REPORT im Gespräch mit Christiane Leonhardt

TREND REPORT im Gespräch mit Christiane Leonhardt, Mitgründerin von SLSplus und Expertin für Kommunikation, über neue Unternehmenskulturen im Zuge der digitalen Transformation.

Agile Unternehmenskultur

http://trendreport.de/digital-lesen/2016-02/#p=16

27
Jun

„Der Firmenchef prägt die Unternehmenskultur“

Ein Beitrag von SLSplus in der aktuellen Ausgabe der Computerwoche. Lesen Sie hier.

21
Apr

Führung und Unternehmenskultur: Karriereratgeber 2016

Christiane Leonhardt beantwortet vom 21. April bis 4. Mai in der COMPUTERWOCHE Fragen rund um die Themen Führung und Unternehmenskultur. Lesen Sie dazu mehr.
http://www.computerwoche.de/a/karriereratgeber-2016-christiane-leonhardt,3226672

10
Jan

White Paper zur Risikoanalyse für KMU

taste 2 risikoanalyse 1Dr. Marcus Schmelzer, einer der Gründer von SLSplus, hat aus seiner Erfahrung zum Thema Risikoanalyse die wichtigsten Ergebnisse für KMU in einem White Paper zusammengefasst. Lesen Sie selbst und testen Sie mit dem Quick Check in unserem White_Paper_Risikoanalyse, ob Sie alle Risiken Ihres Unternehmens kennen.

24
Nov

SLSplus fragt nach:

Kamingespräch mit David Knower

Dr. Marcus Schmelzer (Geschäftsführer SLSplus GmbH) fasst die Ergebnisse seines Kamingespräches mit David Knower (Geschäftsführer der Cerberus Deutschland Beteiligungsberatung GmbH) zusammen.

Thema 1: Was sind wichtige Erfolgsparameter für Unternehmen?

Auf den gesunden Menschenverstand zu setzen und weniger auf die reine (Betriebswirtschafts-)Lehre. Der entscheidende Erfolgsfaktor ergibt sich aus den Mitarbeitern des Unternehmens: Wenn Mitarbeiter zufrieden sind und Freude an der Arbeit haben, arbeiten sie motiviert und produktiv.

Das fördert den Unternehmenserfolg, bindet gute Leute dauerhaft und macht das Unternehmen für neue Mitarbeiter attraktiv. Wichtig ist ein systematisches Vorgehen und gute Führung, die Arbeitsbedingungen so gestaltet, dass Beschäftigte mit Freude arbeiten. Mitarbeiter müssen die Ziele und Strategie des Unternehmens kennen und verstehen, müssen wissen, welche Rolle sie darin spielen. Je besser es gelingt, Mitarbeiter einzubinden, umso größer sind Identifikation und Leistungsbereitschaft.

Gute Führung heißt aber auch, verlässliche Prozesse zu schaffen und das Wohlbefinden sowie die Gesundheit der Beschäftigten im Blick zu haben. Unternehmen, die so vorgehen, lernen beständig – auch aus Fehlern.

Thema 2: Due Diligence-Analysen gehören zum daily business von Unternehmensübernahmen und Kapitalbeteiligungen. Welche Rolle spielt in diesen Prozessen die Market Due Diligence?

Im Gegensatz zu den traditionellen Due Diligence-Analysen (Financial, Tax und Legal) stammen die Daten der Market Due Diligence nicht vorwiegend aus dem zu akquirierenden Unternehmen selbst, sondern aus zusätzlichen Analysen im Markt. Selbstverständlich sind auch alle Markt- und marketingrelevanten unternehmensinternen Daten hinsichtlich Plausibilität und Validität zu untersuchen und strukturiert aufzubereiten.

Dies allein reicht jedoch nicht, da Due Diligence Analysen in der Regel zeitpunktbezogene Analysen sind, d.h. die zeitraumbezogene Daten sich oftmals auf die Unternehmensentwicklung vergangener Perioden beziehen. Die zukünftige Entwicklung wird nicht abgebildet. Ergebnis der Market Due Diligence ist jedoch eine Einschätzung der Perspektiven des Unternehmens, basierend auf seiner zukünftigen Wettbewerbspositionierung und der voraussichtlichen Attraktivität und Stabilität des Marktes.

Daher erfolgt die Market Due Diligence methodisch auf Basis von Kunden-/Nichtkundenbefragungen, externen Marktaudits, erweitert durch sekundärstatistisches Datenmaterial wie Verbandsstatistiken, Expertengespräche sowie durch die Analyse interner Unternehmensdaten. Diese drei Informationsquellen (Befragungen, Audits, sekundärstatistisches Datenmaterial) gewährleisten die Basis für eine fundierte Analyse, die vor allem die notwendige Erfassung zukunftsorientierter Aspekte sicherstellt.

Thema 3: Was versteht man unter Risikoanalyse und ist das für jedes Unternehmen – Banken einmal ausgenommen – interessant?

Risikoanalyse ist ein geplantes und systematisches Vorgehen, in dessen Verlauf alle Bereiche des Unternehmens auf mögliche Risiken geprüft werden. Idealerweise findet die Risikoanalyse in einem Workshop mit Vertretern aus allen Unternehmensbereichen statt. Dabei wird sichergestellt, dass alle Bereiche des Unternehmens betrachtet werden und in Folge Risikobewusstsein entwickelt wird.

Abgesehen von gesetzlichen Vorschriften ist es auch für das Unternehmen selbst von Bedeutung, seine Risiken zu kennen. Selbstverständlich kennen die meisten Unternehmen ihre größten Risiken auch ohne eine Risikoanalyse, ein systematisches Vorgehen hilft jedoch, alle Geschäftsbereiche zu erforschen und „unentdeckte Fehlerquellen“ zu vermeiden.

Thema 4: Welche Orientierungsmöglichkeiten haben Unternehmen heute für die Offenlegung nichtfinanzieller Informationen?

Die Offenlegung finanzieller und nichtfinanzieller Informationen dient dazu, Aktionären und sonstigen Stakeholdern ein aussagekräftiges, umfassendes Bild der Stellung und der Leistung eines Unternehmens zu ermöglichen. Dabei sollten Unternehmen in ihren Rechenschaftsberichten relevante und nützliche Informationen über ihre Strategien, Risiken und Ergebnisse insbesondere zu den folgenden Themen veröffentlichen: Umwelt, soziale und Arbeitnehmerbelange, Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung und die Diversität in den Leitungs- und Kontrollorganen.

Unternehmen können sich für die Offenlegung der maßgeblichen Informationen nach internationalen, europäischen oder nationalen Leitlinien, Globaler Pakt der Vereinten Nationen, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen oder der ISO 26000 orientieren.